Besseres Verständnis über die Batterie-Wertschöpfungskette und Regulatorik dank Battery Circularity Game
Bild © Dr. Oleksandr Gryshkov
Wie setzt sich die Batterie-Wertschöpfungskette zusammen? Was sind die aktuellen Batterie-relevanten Rahmenbedingungen? Wie funktionieren die Zusammenhänge zwischen einzelnen Stakeholdern entlang des gesamten Batterie-Kreislaufs? Können wir in Europa für unsere Batteriezellfertigung strategische Rohstoffe sichern und die Abhängigkeiten reduzieren? Die Antwort lieferte der Batterie-Workshop „Battery legislations: mission possible“, der von Niedersachsen.next Automotive Agentur im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts TraWeBa – Transformations-Hub Wertschöpfungskette Batterie am 04. November 2025 in Hannover ausgerichtet wurde. Als Side Event des Jahresnetzwerktreffens „Automotive in Motion“ bat der Workshop den idealen Raum für die praxis-nahe Wissensvermittlung, aktiven Austausch und für begleitende Batterie-Ausstellung.

Diversifizierung der Partnerschaften durch internationale Zusammenarbeit
Dieser Batterie-Deal will die Entscheidungsfindung in Brüssel beeinflussen, indem er konkrete, umsetzbare und abgestimmte Lösungen für den Aufbau eines robusten, zukunftsfähigen europäischen Batterieökosystems bietet. Er benennt dringende Prioritäten zur Wiederbelebung der europäischen Batteriewertschöpfungskette – durch Innovation, Investitionen und industrielle Erneuerung – und schafft zugleich langfristigen Mehrwert und Sicherheit für Beschäftigte, Gemeinschaften und Unternehmen. Ebenso fordert er die Mitgliedstaaten auf, ihre Anstrengungen zu bündeln und nationale Politiken sowie Fördermittel auf die gemeinsame europäische Vision auszurichten.

Rahmenbedingungen dominieren und mitbestimmen den Batterie-Markt
Unsere spanischen Gäste von BAX Innovation Consulting S.L. trugen dem Erfolg des Workshops bei. Herr Alaa Mostapha fasste die Batterie-relevanten regulatorischen Rahmenbedingen zusammen. Dabei war klar: die batteriebezogenen regulatorischen Maßnahmen bestimmen nun die Wettbewerbsfähigkeit, vor allem in der technologisch anspruchsvollen Batteriezellfertigung und in der Sicherung kritischer Rohstoffe für die europäische Wertschöpfungskette. Der entsprechenden europäischen Batterie-Gesetzgebung fehlt an der Einheitlichkeit: auf der nationalen Ebene gibt es Abweichungen in der Umsetzung entsprechender Rahmenbedingungen.

Klares Highlight des Tages – BAX Battery Circularity Game
Insbesondere das Battery Circularity Game, welche von Maarten Buysse begleitet wurde, ermöglichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Workshop den Bezug der Batterie-Rahmenbedingungen praxisnah zu vermitteln, Erfahrungen interaktiv zu sammeln und für eigene Geschäftsmodelle wichtige Erkenntnisse zu generieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten für sich fremde Stakeholder-Rollen besetzen, aus eigener „Komfortzone“ rauszukommen und somit eine andere Sicht auf die Wertschöpfungskette zu haben: für die Verhandlungen stand sogar eigene BAX-Währung „Ions“ zur Verfügung.


Interaktive Karte „Batteriekompetenz in Niedersachsen“ für Deutschland und Europa
Im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hauptevent Jahresnetzwerktreffen „Automotive in Motion“, mit der Unterstützung unseres Kollegen Luis Peters, die Batterie-Wertschöpfungskette in Niedersachsen interaktiv kennenlernen und dabei auf einen Blick wichtige Erkenntnisse generieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten nach unterschiedlichen Akteuren und Landkreisen filtern und Akteure finden, welche als potenzielle Partner, Kunden oder Zulieferer in Betracht kämen. Neue Akteure konnten dabei direkt auf die Karte aufgenommen werden.


Spezielle Danksagung richten wir an Herrn Robert Mellinghoff von AES Akku Energie Systeme GmbH für die Zurverfügungstellung des Batteriespeicher-Exponats.

Bildquellen: Alexander Gerner und Dr. Oleksandr Gryshkov



